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Herzprobleme wegen Light-Getränken

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Light-Cola ist kalorienarm, weil sie keinen Zucker enthält. Sie ist doch damit gesünder als „normale“ Limo – oder nicht? Bei der doqtor-Befragung am vergangenen Sonnen-Wochenende gingen davon jedenfalls die meisten der Befragten aus.

Jüngst wurde eine Studie veröffentlicht, in der das tägliche Trinken von Light-Getränken Gesundheitsschäden – beispielsweise Herzinfarkte und Schlaganfälle – begünstigte. Das Gesundheitsportal „doqtor“ ist den Fragen nachgegangen, wie die Studien-Ergebnisse einzuschätzen sind und inwieweit bereits der gelegentliche Konsum von Light-Getränken schädlich ist:

Die Gründe sind noch nicht eindeutig geklärt, und der Lebensstil spielt vermutlich eine wesentliche Rolle: Menschen, die sich eh schon relativ ungesund ernähren und mitunter auch übergewichtig sind, versuchen diesen negativen Lebensstil durch den Verzehr von Light-Getränken zu kaschieren. „Die Light-Cola wird zum Feigenblatt“, so ein niedergelassener Mediziner bei unserer telefonischen Anfrage. Diese Menschen gehören auch zu der Risikogruppe, die herzinfarkt- und schlaganfallgefährdet ist. Auch regen die künstlichen Süßstoffe in den Getränken den Appetit an, und die rechnerische Kalorienersparnis wiederum verleitet dazu, mehr zu essen. Es entsteht damit ein Teufelskreis, der insgesamt das Gewicht nach oben treibt und dadurch das Herz-Kreislauf-System belastet.

Kardiologen in Siegen-Wittgenstein meinen, dass eine falsche Ernährung auch mit Light-Getränken nicht zu einer gesunden wird. Sie empfehlen, hauptsächlich Wasser zu trinken. Gelegentlicher Konsum – weniger als 6-mal pro Woche – von Light-Getränken ist nach deren Einschätzung wahrscheinlich nicht schädlich. Sie sollten jedenfalls nicht getrunken werden, um den Durst zu löschen.

Text: Christian Kreuzberg

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