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Infarkt der Lunge

Lunge - Röntgen

Philipp Mißfelder ist tot. Der CDU-Außenpolitiker starb unerwartet in der Nacht auf Montag an einer Lungenembolie. Der 35-Jährige hinterlässt seine Ehefrau und zwei kleine Kinder.

Eine Lungenembolie ist gleichsam ein Infarkt der Lunge. Das bedeutet, dass ein oder mehrere Blutgefäße in der Lunge verstopft sind. Zuvor hat sich ein Blutgerinnsel im Bein gelöst und ist in die Lunge gewandert. Es kann zu Atemnot bis hin zum Ersticken oder zum Zusammenbruch des Kreislaufs kommen.

Besonders gefährdet für eine Venenthrombose und damit eben auch für eine Lungenembolie sind regelmäßig bettlägerige und immobile Menschen. Besonders nach einem operativen Eingriff ist dabei das Risiko einer Thrombose sehr hoch. Auch Patienten mit Krampfadern und Schwangere sind besonders gefährdet. Übergewicht und die Pille erhöhen die Gefahr einer Lungenembolie ebenfalls. Verstärkt wird dies durch den üblichen Verdächtigen: Rauchen.

Etwa 40.000 Menschen erleiden jährlich eine Lungenembolie, wobei diese oft als solche nicht erkannt wird.

Text: Christian Kreuzberg
Symbolbild: © goa novi – Fotolia.com

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