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Bauarbeiten für Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Südwestfalen (BiGS) haben begonnen

Bildung

Bauarbeiten zum Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Südwestfalen (BiGS) auf dem Wellersberg haben offiziell mit symbolischem Spatenstich durch die Träger und den Bauherrn begonnen

Mit einem symbolischen Spatenstich haben die drei Träger des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe in Südwestfalen, die DRK-Kinderklinik Siegen, das Kreisklinikum und das St.-Marien-Krankenhaus, die Bauarbeiten am Wellersberg begonnen. Nach kurzen Festreden von Landrat Andreas Müller und Bürgermeister Steffen Mues sowie den Vertretern von Bauherr und Trägern wurde den geladenen Gästen das Bauvorhaben anhand der Pläne und Bilder des geplanten Projekt vor Ort auf der Baustelle vorgestellt.

 

von links: Bürgermeister Steffen Mues, Bertram Müller (GF Kreisklinikum Siegen), Hans-Jürgen Winkelmann (GF St. Marien-Krankenhaus), Landrat Andreas Müller, Stefanie Wied (GF DRKKinderklinik Siegen), Lutger Jutkeit (Vorsitzender des Vorstandes DRK-LV Westfalen-Lippe) und Uwe Mayenschein (GF BiGS) beim symbolischen Spatenstich am Bauplatz unterhalb der DRK-Kinderklinik Siegen

Bis Ende 2018 entsteht auf dem Gelände unterhalb der DRK-Kinderklinik durch den DRKLandesverband Westfalen-Lippe als Bauherrn ein multifunktionales Schul- und Ausbildungszentrum für
350 Auszubildende mit 2.900 m² Gesamtfläche. Der Landesverband investiert rund 6,5 Mio. Euro in das neue Gebäude, in dem zukünftig moderne Bildungsarbeit mit aktueller technischer Ausstattung sowie attraktiver Aufenthaltsqualität vereint werden.

Mit Fertigstellung können die drei Siegener Träger dann 200 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege, 75 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und 75 neu genehmigte Ausbildungsplätze in der Altenpflege anbieten. Auszubildende haben zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines dualen Studiums berufsbegleitend in einer Hochschulkooperation mit der Hamburger Fernhochschule HFH den Studiengang „Health Care Studies“ mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) abzuschließen. Ein Ausbildungsangebot zur operationstechnischen Assistenz soll die Ausbildungskapazitäten später erweitern. Innovative Projekte mit der Universität Siegen sind darüber hinaus in Planung.

Die weitere hochschulische Vernetzung wird angestrebt.

Meilensteine

  • 2009: Erste Besprechung Siegener Krankenhausträger
  • 2010: Absichtserklärung der Unternehmen, LoI
  • 2011: Standortsuche und Namenswahl, Ausstieg Diakonie
  • 2012: Vorbereitung Gründung der Gesellschaft
  • 2013: Aufsichtsrechtliche Klärung und inhaltliche Planung
  • 2014: Gründung der GmbH, Bestellung GF
  • 2015-2016: Mietvertragsverhandlungen, Abschluss Mietvertrag (2016)
  • 2016: Bauentscheidungen- und Planungen, Einrichtungsplanung
  • 2017: Baubeginn
  • 2018: geplante Inbetriebnahme nach Möglichkeit noch in 2018

Zielsetzungen

  • Überwindung kleinparzelliger Ausbildungsstrukturen
  • Bündelung von insgesamt 350 Ausbildungsplätzen
  • Steigerung der Ausbildungsattraktivität für junge Menschen
  • Aufbau neuer Weiterbildungsqualifikationen vor Ort
  • Qualitätsverbesserung in der Aus- und Weiterbildung
  • Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs in der Region
  • Zukunftssicherung der beteiligten Krankenhausträger
  • Bildungsangebote in Zusammenarbeit mit Uni‘s/FH’s

Ausbildungsangebot in Zahlen:

  • 2oo Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege
  • 75 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
  • 75 neu genehmigte Ausbildungsplätze in der Altenpflege
  • 60 Ausbildungsplätze in der operationstechnischen Assistenz (OTA)
    (laufendes Antragsverfahren)
  • Duale akademische Ausbildung in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege und
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflege möglich
  • Hochschulkooperation mit der Hamburger Fernhochschule HFH- Studiengang „Health Care Studies“-Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Das Weiterbildungsangebot soll sich nach dem unten aufgeführten Portfolio und den darin getroffenen Priorisierungen stetig weiterentwickeln

Besonderheiten der Gebäudekonzeption:

  • Das Bildungsinstitut überwindet den Status Quo der bestehenden Schulen innerhalb einer ästhetisch ansprechenden Architektur
  • Möglichkeiten zur späteren Erweiterung des Raumbedarfs sind konzeptionell vorgesehen
  • Notwendige flexible Lernarrangements können in ausreichend dimensionierten Räumen mit flexiblen Einrichtungskonzepten umgesetzt werden
  • Die Schülerarbeitsplätze und Schulräume werden zu selbstständigem Lernen und Arbeiten herausfordern
  • Die geplante Ausstattung mit digitaler und interaktiver Medientechnik ermöglicht moderne Bildungsarbeit
  • Die Bibliothek des BiGS übernimmt die Funktion eines Selbstlernzentrums mit der Kombination von Leseplätzen und PC-Arbeitsplätzen sowie Lagerflächen
  • In sogenannten Skills Labs (Lernlabors) mit modernen Patientenstellplätzen können zukünftig Simulationstrainings nach einem festen Lehrplan durchgeführt werden
  • Architektur und Gestaltung der Lernräume und Lernumgebungen wirken sich auf das Lernen unmittelbar aus
  • Auszubildende wie Lehrer können zukünftig Schule als einen Lebensort erleben, in dem sie sich wohlfühlen, in dem sie unterschiedlichen Bedürfnissen nachgehen können und wo sie sich gerne aufhalten und effektiv zusammenarbeiten

 

 

Quelle: BiGS

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