Donnerstag , 23 November 2017
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Wenn es nicht oder nicht mehr klappt

Lesen einer Zeitung im Bett

Ein wesentliches Moment der Lebensqualität ist für viele Menschen ihre Sexualität. Für den gesunden jungen Mann ist seine kräftige Erektion eine Selbstverständlichkeit. Dieses Lebensgefühl wird aber leicht irritiert, wenn die Qualität der Erektion abnimmt oder nicht lang genug anhält. Dann leidet das Selbstbewusstsein und es kommt zu Versagensängsten.

Männer mit Störungen ihrer Erektion finden beim Urologen die Kompetenz in Diagnostik und Therapie für dieses zwar pikante, aber substantielle Problem. Hilfreich für die Erfassung der Problematik ist ein international eingeführter, standardisierter Fragebogen, der als IIEF-5 bekannt ist. Mit diesem Mittel kann der Urologe einen Eindruck gewinnen, wie stark die Erektionsstörung ist und wie sehr sie die Lebensqualität seines Patienten beeinträchtigt. Weiterhin wichtig ist die Frage nach anderen Erkrankungen. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die typischerweise auch Probleme an den Blutgefäßen des Penis mit sich bringen, wie beispielsweise der Diabetes mellitus, der Bluthochdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und Nervenerkrankungen. Es gibt Einzelfälle, in denen sich eine Erkrankung an Multipler Sklerose zuerst als Erektionsstörung gezeigt hat.

Alle Krankheiten, die an den Blutgefäßen wirken, können auch die Qualität der Erektion beeinträchtigen. In vielen Fällen geht eine Erektionsschwäche einem Herzinfarkt zeitlich voraus. Andererseits führen auch viele Medikamente, die bei den genannten Erkrankungen eingesetzt werden, wiederum für sich zur Erektionsstörung oder –schwäche. Im Vordergrund stehen hier die häufig beim Bluthochdruck eingesetzten Betablocker, auf die betroffene Patienten aber nicht verzichten können. Eine der letzten Möglichkeiten ist immer noch die Implantation einer Schwellkörperprothese. Diese Operationen wurden bis vor einigen Jahren sowohl von Betroffenen wie auch von Ärzten als schwierig und komplikationsträchtig angesehen. Heutzutage sind sie in Kliniken mit entsprechend spezialisiertem Hintergrund – wie im Asklepios Westklinikum Hamburg – ganz normale Routineverfahren. Prothetik betrifft heute unter anderem Hüft- und Kniegelenke, Augenlinsen, Hörgeräte, Herzklappen, Blutgefäße, Schließmuskel und eben auch Schwellkörper.

 

Quelle: Asklepios
Bild: Fotolia

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