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Neuer Chefarzt für die Geriatrie

Diakonie_Klinikum_Kredenbach
Dr. Markus Schmidt gilt als Altersmediziner der ersten Stunde

Kredenbach. Dr. Markus Schmidt ist seit dem 1. April neuer Chefarzt der Geriatrie im Diakonie Klinikum in Kreuztal-Kredenbach. „Ich freue mich auf die Aufgabe“, sagt der 60-Jährige. Schmidt, verheirateter Familienvater von erwachsenen Zwillingen aus Breckerfeld bei Lüdenscheid, gilt als Altersmediziner der ersten Stunde. Bereits seit 1991 arbeitet er in dem Bereich, der in den nächsten Jahren mit der „Babyboomer-Generation“ erheblich an Bedeutung gewinnen wird. Geboren in Bonn, wächst Schmidt in Wuppertal auf, lässt sich nach dem Abitur zum Krankenpflegehelfer ausbilden, arbeitet als solcher und studiert in der Folge in Marburg, Essen und Düsseldorf Medizin. 1986 tritt er seine erste Arztstelle in Wuppertal an. 1999 wird er Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Kath. Krankenhaus Hagen, baut dort die Altersmedizin auf und etabliert sie. „Wir freuen uns, mit Dr. Markus Schmidt einen ausgewiesenen Fachmann gewonnen zu haben“, betont Geschäftsführer Hubert Becher vom Diakonie Klinikum. Schmidt tritt in Kredenbach die Nachfolge von Dr. Guido Orth an, der auf eigenem Wunsch ans Kreiskrankenhaus Grevenbroich wechselte.

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Dr. Markus Schmidt leitet als Chefarzt die Geriatrie im Krankenhaus Kredenbach.

Seine ersten Wochen in Kredenbach machen Schmidt Mut. „Das Pflegepersonal arbeitet sehr engagiert, erkennt und fördert die Potenziale der Patienten“, lobt er. Auch die Ergotherapeuten, Krankengymnasten und Logopäden seien nicht nur hervorragend ausgebildet, sondern auch mit Spaß bei der Sache. Und das strahle auf die Patienten aus. „Ob alt oder jung – wenn die Motivation stimmt, kann man fast alles erreichen“, sagt Schmidt. Und erreichen möchte der Geriater, älteren oft mehrfach erkrankten Menschen die Teilhabe am Leben zu verbessern. Schmidt: „Wir behandeln Funktionseinschränkungen, die nicht selten aus mangelndem Training resultieren.“ Es sei in der Therapie eben ein Unterschied, ob sich ein 25-Jähriger oder ein 85-Jähriger ein Bein breche. „Ich kümmere mich um Menschen mit Krankheiten – und nicht um Krankheiten, zu denen nebenbei noch Menschen gehören“, hebt Schmidt seine Sicht hervor, die authentisch Empathie und Demut ausdrückt und ihre Wurzeln in der Krankenpflegeausbildung hat. „Das hat auch meine Sichtweise verändert“, so Schmidt. „Die Geriatrie nimmt den Patienten in erster Linie als Menschen wahr.“ Neben der Akut-Geriatrie wünscht er sich, in Kredenbach die Tagesklinik aufzubauen und eine Reha-Geriatrie zu etablieren. „Denn die Bedarfe nehmen zu“, sagt er.

Dr. Markus Schmidt hat in Kreuztal eine (Zweit-)Wohnung angemietet, ist unter der Woche und bei Diensten an Wochenenden vor Ort. Und was macht der Neue in seiner Freizeit? „Segeln“, sagt er, „weil ich die Auseinandersetzung mit den Naturgewalten mag, den Teamgeist der Crew schätze, die Sonnentage auf See genieße sowie die Abwechslung von Entspannung mit Zeiten, wo man kräftig zupacken muss, spannend und fordernd finde“. Außerdem spielt er Klavier – und hat vor drei Jahren mit dem Tanzen begonnen.

Quelle: Diakonie Südwestfalen
Foto: © Ocskay Bence – Fotolia.com

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