Für den bestmöglichen Start ins Leben

Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte des Diakonie Klinikums Jung-Stilling haben bei einer Schulung ihr Wissen übers Stillen und den Beziehungsaufbau von Müttern zu ihrem Baby vertieft.

Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte vertieften Wissen übers Stillen und Bonding

Siegen. Weshalb ist Stillen gut für Mutter und Kind? Wie lege ich mein Baby richtig an? Was tun bei einem Milchstau? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Mütter in den Tagen und Wochen nach der Geburt ihres Kindes. Wie sie ihnen noch besser helfen können, haben Mitarbeitende der Fachabteilungen Geburtshilfe und Pränatalmedizin sowie Gynäkologie des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen bei einer Fortbildung vertieft. Stillberaterin Anja Bier und Kommunikationstrainerin Heike Menzel vom Europäischen Institut für Stillen und Laktation leiteten den Kurs.

Auf dem Weg zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“ nehmen Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte regelmäßig an Schulungen teil. So orientierte sich die Fortbildung an den Richtlinien der Initiative „Babyfreundlich“ von WHO und Unicef und den sogenannten „B.E.St“-Kriterien (Bindung, Entwicklung, Stillen). Die Teilnehmer erlernten, wie sie Eltern beim Aufbau einer sicheren Beziehung zum Kind (Bonding) und beim Stillen bestmöglich unterstützen können. Unter anderem wurden sie geschult, wie Mütter ihr Baby richtig anlegen und eine gute Stillbeziehung aufbauen können. Das neu erlernte Wissen wurde praktisch mithilfe von Puppen vertieft. Die beiden Kursleiterinnen erläuterten zudem theoretische Inhalte wie die Anatomie der weiblichen Brust und die Bestandteile der Muttermilch. „Es ist uns wichtig, dass wir die Eltern nicht nur vor und während der Geburt optimal begleiten, sondern ihnen auch das Rüstzeug für einen guten Start ins Leben als Familie mitgeben“, betonte Dr. Ulrich Hennig, Leitender Oberarzt der Geburtshilfe am Diakonie Klinikum Jung-Stilling. „Mit den dazugewonnenen Erkenntnissen und Fähigkeiten können wir die Eltern umfassend zu Themen rund um das Stillen und die erste gemeinsame Zeit mit ihrem Baby beraten.“

Quelle: Diakonie

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