Förderung für soziale Projekte

Mitarbeiter der Stadt Siegen und der Diakonie Sozialdienste bilden eine Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“: (v.li.) Claudia Velten, Andreas Liedtke (beide Stadt Siegen), Dorothee Kahm, Dirk Bender, Elke Kühn und Iris Jänicke (alle Diakonie Sozialdienste).
Mitarbeiter der Stadt Siegen und der Diakonie Sozialdienste bilden eine Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“: (v.li.) Claudia Velten, Andreas Liedtke (beide Stadt Siegen), Dorothee Kahm, Dirk Bender, Elke Kühn und Iris Jänicke (alle Diakonie Sozialdienste).

Toleranz und friedliches Zusammenleben fördern – so lautet das Ziel des Bundesprogrammes „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesfamilienministeriums, an dem sich die Stadt Siegen beteiligt. Alle gemeinnützigen eingetragenen Vereine aus Siegen haben deshalb noch bis zum 14. Februar die Möglichkeit, sich um Fördermittel für Projekte rund um das Thema Toleranz zu bewerben. Die Projektideen können bei den Diakonie Sozialdiensten eingereicht werden. Diese sind als Kooperationspartner und externe Koordinierungsstelle für die Betreuung der Antragssteller und deren Beratung verantwortlich.

Ansprechpartnerin ist Dorothee Kahm (Tel. 0271 5003 101, dorothee.kahm@diakonie-sw.de). Bereits zum vierten Mal in Folge beteiligt sich die Stadt Siegen an dem Bundesprogramm, das in diesem Jahr endet. „Wir gehen von Fördermitteln in Höhe von 90.000 Euro von dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend aus“, sagt Andreas Liedtke von der Stadt Siegen. „Das Besondere ist, dass wir die lokalen Projekte damit vollständig finanzieren können und die Träger keinen Eigenanteil aufbringen müssen.“ Das sei insbesondere für kleinere Vereine gut. „In den vergangenen Jahren gab es bei insgesamt 60 Projekten eine große Trägervielfalt“, erklärt Claudia Velten von der Stadt Siegen. Es hätten sich unter anderem Migrantenorganisationen und Jugendgruppen beteiligt. Beispielsweise luden die Mitglieder des Montessori Vereins Siegen zu einem interkulturellen Straßenfest am Wellersberg ein und der Atatürkverein Siegen gründete eine internationale Theatergruppe für Jugendliche. „In diesem Jahr wollen wir gemäß der Vereinbarungen im Lokalen Aktionsplan insbesondere darauf achten, dass durch die Projekte Kooperationen entstehen und das Thema Fremdenfeindlichkeit thematisiert wird“, erklärt Iris Jänicke, die den Geschäftsbereich Beratungsdienste bei den Diakonie Sozialdiensten leitet. Außerdem lege man Wert auf Nachhaltigkeit. „Wir freuen uns, wenn Projekte über die Förderdauer hinaus Bestand haben.“ Welche Projekte eine Förderung erhalten, entscheidet ein lokaler Begleitausschuss. Hierin wirken Vertreter der Ämter, lokale Handlungsträger und Bürger der Stadt Siegen mit. Die geförderten Projekte können frühestens am 1. März beginnen und sollten spätestens am 30. November enden. „Wer fachkundige Hilfe und Beratung bei der Antragsstellung benötigt, kann sich an die zuständigen Mitarbeiter der Diakonie Sozialdienste wenden“, sagt Jänicke. Die Diakonie Sozialdienste zeichnen neben der inhaltlichen auch für die abrechnungstechnische Beratung verantwortlich. Interessierte erhalten im Internet unter www.ideen-siegen.de einen Einblick in abgeschlossene Projekte und haben dort die Möglichkeit, die erforderlichen Anträge herunterzuladen.

 

Quelle: Diakonie

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