Ice Bucket Challenge

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Weltweit begießen sich derzeit Menschen mit eiskaltem Wasser und filmen sich selbst dabei. Mit der „Ice Bucket Challenge“ wollen sie auf die noch immer als unheilbar geltende Nervenkrankheit ALS aufmerksam machen und fordern Freunde, Kollegen und auch Konkurrenten auf, es ihnen gleich zu tun.

In Siegen-Wittgenstein nahm Landrat Andreas Müller die „Challenge“ auf und übergoss sich mit dem kühlen Nass.

ALS ist eine seltene tödliche Krankheit. Die Buchstaben stehen für Amyotrophe Lateralsklerose Syndrom. ALS ist eine kräftezehrende neurodegenerative Erkrankung, die jährlich Tausende von Menschen befällt und für die es aktuell keine Heilung gibt.

Gegenwärtig gibt es über 8.000 seltene Krankheiten. Für die meisten von ihnen wird vor allem Grundlagenforschung betrieben, die keinen Profit abwirft. Die meisten dieser Forschungsarbeiten werden an Universitäten durchgeführt. Einer erfolgreichen internationalen Forschung sind durch Mangel an Wissen, wie man deren Entdeckungen zur Marktreife bringt, und durch Unsicherheiten im finanziellen Bereich Grenzen gesetzt.

Die ALS Ice Bucket Challenge (deutsch: Eiskübel-Herausforderung) ist eine Kampagne, die darin besteht, sich einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf zu gießen und hiernach drei oder mehrere Personen zu nominieren, die dann 24 Stunden Zeit haben, es einem gleichzutun. Tut man dies nicht, soll man 100 US-Dollar, beziehungsweise 100 Euro, an die ALS Association spenden. Die Challenge soll auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen und Spendengelder für deren Erforschung und Bekämpfung generieren
Autor: Christian Kreuzberg
Foto: crystaleyemedia - Fotolia

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