Neue Serviceangebote in der HELIOS Klinik Wipperfürth

Dr. med. Carsten Eisberg, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Silvia Wynn und Sandra Kohn, Mitarbeiterinnen der Pflege und Rudi Nurk, Pflegedienstleiter.
Dr. med. Carsten Eisberg, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Silvia Wynn und Sandra Kohn, Mitarbeiterinnen der Pflege und Rudi Nurk, Pflegedienstleiter.

Neuer Service: Wassereis im Aufwachraum stärkt das Wohlbefinden
Und: Anruf aus dem Aufwachraum für wartenden Angehörigen

„Erdbeere, Kirsch, Waldmeister, Zitrone oder Cola?“ – Was zunächst wie eine Bestellung im Eiscafé klingt, gehört ab sofort zum neuen Service im Aufwachraum der HELIOS Klinik Wipperfürth. Patienten, die nach einer Operation langsam zu sich kommen, dürfen nun ein Wassereis im Bett schlecken.

Kühle Frische mit gleich mehreren Vorteilen: „Das Wassereis lässt beispielsweise die Schleimhäute im Hals abschwellen, die durch die Beatmungshilfsmittel während einer OP gereizt werden“, erklärt Dr. med. Carsten Eisberg, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. „Außerdem hinterlässt eine Narkose und der leere Magen vor der Operation oft einen schlechten Geschmack im Mund, der mit dem Wassereis leicht wieder behoben werden kann“, so der Mediziner weiter. Gleichzeitig hilft die kühlende Flüssigkeit gegen eventuell aufkommende Übelkeit. Für die kleinen, aber auch für die großen Patienten, ist es zudem eine schöne Belohnung, wenn sie einen Eingriff tapfer überstanden haben.

Bei uns wurde es bisher meistens nach Kindernarkosen angewendet. Dabei kommt es auch bei den Erwachsenen gut an“

Das Eis im Aufwachraum gibt es ab dem Moment, wo der Patient wach genug ist, einen Becher zu halten. „Dann kann er auch ein Wassereis halten. Ein Plus gegenüber einem Becher ist natürlich, dass sich ein Eis nicht umkippen lässt “, sagt Pflegedienstleiter Rudi Nurk. Und: Fast jeder Patient kann die kühlende Flüssigkeit zu sich nehmen. Der in Deutschland recht neue Trend, OP-Patienten ein Wassereis anzubieten, ist im anglo-amerikanischen Raum und in den Niederlanden schon länger üblich. „Bei uns wurde es bisher meistens nach Kindernarkosen angewendet. Dabei kommt es auch bei den Erwachsenen gut an“, erklärt Dr. Eisberg. Grund genug, diesen neuen Weg, der die Patientenzufriedenheit immer weiter in den Mittelpunkt rückt, in der HELIOS Klinik Wipperfürth zu gehen. „Alle Bereiche unserer Klinik werden nach diesem Prinzip durchleuchtet. Was kann ich tun, damit sich die Leute bei uns noch wohler und noch besser aufgehoben fühlen? Das Wassereis nach der OP sorgt für Wohlbefinden und Zufriedenheit und hat auch noch einen medizinischen Effekt“, sagt Dr. Eisberg.

Ein weiterer neuer Service ist die telefonische Auskunft für Angehörige nach einer Operation. Sowohl für den Patienten, als auch für die Angehörigen, ist eine Operation immer eine neue Situation, die nicht selten mit Sorgen verbunden ist. Die Mitarbeiter der HELIOS Klinik Wipperfürth möchten ihre Patienten und die Angehörigen bestmöglich unterstützen und beruhigen. Ab sofort ist es daher möglich, dass Angehörige bereits aus dem Aufwachraum telefonisch informiert werden, wenn die Operation beendet ist. „Diese Anrufe werden natürlich aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre nicht detailliert sein, jedoch können die Angehörigen in Kenntnis gesetzt werden, dass der Patient nun wieder im Aufwachraum und bald ansprechbar ist“, erklärt Rudi Nurk das neue Angebot.

Quelle/Foto:
HELIOS Klinik Wipperfürth

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