Hormontherapie bei Prostataerkrankungen

Diagnose_Prostatakrebs

Die gute Nachricht vorweg: Nicht alle Prostatakarzinome (Krebs) müssen behandelt werden. Viele Tumore kommen in langsam wachsenden, niedrigen Stadien vor, die vor allem bei älteren Patienten oft keine Bedrohung darstellen. Sie werden durch eine aktive Überwachung unter Kontrolle gehalten. Wird aber eine Behandlung des Prostatakrebses notwendig, kommen je nach Tumorstadium drei verschiedene Therapiemöglichkeiten in Betracht:

  1. die radikale Operation,
  2. die Bestrahlungstherapie und
  3. die medikamentöse antihormonelle Therapie.

Besonders im fortgeschrittenen und metastasierten Tumorstadium – wenn also lokale Therapiemaßnahmen wie Operation oder Bestrahlung nicht ausreichen – kommt die Hormontherapie zum Einsatz. In den letzten Jahren wurden mehrere neue und moderne Medikamente entwickelt, die die Erkrankung effektiv zurückdrängen können. Dabei unterscheidet man zwischen Chemotherapien und weiterentwickelten Hormonpräparaten. Durch die neuen Verfahren hat sich die Behandlung des Prostatakarzinoms grundlegend verbessert.

Professor Wülfing von Asklepios:

Jetzt liegt es an uns Fachärzten, in den nächsten Monaten und Jahren die neuen Medikamente untereinander zu kombinieren und zu vergleichen, um immer den bestmöglichen therapeutischen Weg für jeden einzelnen Patienten zu finden.“

 

 

Quelle: Asklepios
Foto: Gerd Braas

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