Ärztekammer bescheinigt Brustzentrum Siegen-Olpe erneut hohe Behandlungsqualität

Brustzentrum

Das Brustzentrum Siegen-Olpe mit den operativen Standorten Diakonie Klinikum Jung-Stilling und St. Marien-Krankenhaus in Siegen und dem St. Martinus-Hospital in Olpe hat das diesjährige Überwachungsaudit der Ärztekammer Westfalen-Lippe erfolgreich bestanden. Nach intensiver Prüfung durch einen unabhängigen Experten aus Münster bescheinigt die Ärztekammer dem Brustzentrum erneut eine erstklassige Qualität in der Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs. Einmal im Jahr müssen sich das Brustzentrum und seine Kooperationspartner einer Kontrolle zur Einhaltung der medizinischen, fachlichen und qualitativen Anforderungen unterziehen, alle drei Jahre erfolgt eine noch umfangreichere Re-Zertifizierung.

Im aktuellen Überwachungsaudit wurden unter anderem ausgewählte Qualitätskennzahlen und das Qualitätsmanagementsystem des Brustzentrums sowie Nachweise aus den Fachbe-reichen Gynäkologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie und Psychoonkologie kontrol-liert. Zudem wurden die Patientenakten des Standortes St. Martinus-Hospital stichpunktartig auf Übereinstimmung mit dem Anforderungskatalog an Brustzentren in NRW überprüft. Durch die Erfüllung der umfangreichen Anforderungen der Ärztekammer ist das Brustzent-rum weiterhin als eines von 51 Zentren anerkannt, in denen die Versorgung der Frauen mit Brustkrebs in NRW zentralisiert ist. Für die drei Gynäkologie-Chefärzte Dr. Badrig Melekian (St. Marien-Krankenhaus), Dr. Volker Müller (Diakonie Klinikum Jung-Stilling) und Dr. Jürgen Schwickerath (St. Martinus-Hospital) ist die erneute Bestätigung der Erfolg eines großen Be-handlungsteams, zu dem auch die niedergelassenen Fachärzte zählen.

In den Regionen Siegen und Olpe profitieren Patientinnen bereits seit 2006 von den Vorteilen eines solchen Kompetenzzentrums, vor allem der fachübergreifenden Zusammenarbeit bei Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Im vergangenen Jahr wurden rund 500 neu erkrankte Patientinnen nach modernsten und wirksamen Therapien behandelt. Ein Beispiel für das Zu-sammenspiel der Experten ist die wöchentliche Tumorkonferenz, in der die behandelnden Gynäkologen gemeinsam mit Radiologen, Pathologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Psychotherapeuten individuelle Behandlungskonzepte für die Patientinnen festlegen und Ab-läufe aufeinander abstimmen. Welche Therapie die beste Lösung ist, wird also immer in ei-nem Team von Experten entschieden – ein Vorgehen, das bei den Patientinnen sehr gut ankommt: Nach einer Umfrage der Universitätsklinik Köln würden rund 96 % das Brustzentrum ihrer besten Freundin empfehlen

Mit rund 60.000 Diagnosen im Jahr ist Brustkrebs bei Frauen in Deutschland die häufigste Krebserkrankung. Doch im Gegenzug können immer mehr betroffene Frauen Dank neuer Behandlungsmethoden mit einer dauerhaften Heilung rechnen. Voraussetzung dafür ist aber immer eine frühzeitige Entdeckung der Krankheit. Wichtiger Bestandteil der Früherkennung von Brustkrebs ist die Selbstuntersuchung, die vom 20. Lebensjahr an empfohlen wird. Angebote zur Brustkrebsfrüherkennung gibt es auch im Brustzentrum Siegen-Olpe.

Der nächste Kurs zur Selbstuntersuchung der Brust findet am 22. Mai um 17:30 Uhr in Olpe statt.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.brustzentrum-siegen-olpe.de im Bereich Patientinnen-Informationen / Vorsorge-Checks.
Quelle: Diakonie

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