Krankmeldungen im Kreis Siegen-Wittgenstein im ersten Quartal 2022 stark angestiegen

Im Kreis Siegen-Wittgenstein haben Krankmeldungen im ersten Quartal 2022 ein Rekordhoch erreicht. Foto: AOK/hfr.

Omikron-Welle und Atemwegserkrankungen sorgen für viele Fehlzeiten

Kreis Siegen-Wittgenstein. Die Krankschreibungen im Kreis Siegen-Wittgenstein sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres stark angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist ein Anstieg um 95,6 Prozent festzustellen. „Damit waren so viele Arbeitnehmer in den ersten drei Monaten eines Jahres krankgeschrieben, wie schon lange nicht mehr“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Ursache waren vor allem zahlreiche zusätzliche Fehltage wegen Atemwegserkrankungen, psychischen Erkrankungen und die Folgen der Omikron-Welle mit vermehrten Krankschreibungen wegen Covid-19. Insgesamt gingen in den ersten drei Monaten dieses Jahres 29.217 Krankmeldungen bei der AOK NordWest im Kreis Siegen-Wittgenstein ein.

Aufgrund der Omikron-Welle haben die Krankschreibungen im Kreis Siegen-Wittgenstein wegen Covid-19 im Monat März 2022 ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. „Inzwischen stellen wir jedoch fest, dass die Fehlzeiten wegen Corona seit Anfang April wieder leicht rückläufig sind“, erklärt Schneider. Er empfiehlt trotz der aktuellen Lockerungen die Gefahren des Corona-Virus nicht zu unterschätzen. „Die Hygieneregeln sollten unbedingt weiter beachtet und auch die anstehenden Booster-Impfungen nicht vernachlässigt werden“, so Schneider.

Besonders betroffen von den Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 waren im bisherigen Verlauf der Pandemie vor allem Arzt- und Praxishilfen, Beschäftigte in den Bereichen Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehung, in Pflegeberufen sowie im Rettungsdienst.

Quelle: AOK NordWest

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