Zehn Jahre Hausnotruf: Team verteilt Geschenke

Ökumenische Sozial- und Diakoniestationen schreiben Erfolgsgeschichte

Am Kirchener Buschert verteilte das Hausnotruf-Team die ersten Präsente, über die sich die Mitarbeiter der Ökumenischen Sozial- und Diakoniestationen in diesen Tagen freuen können.

Kirchen. Auf große Geschenketour begibt sich in diesen Tagen das Team des Hausnotrufes der Diakonie in Südwestfalen. Das System wird seit zehn Jahren in den zwölf Diakoniestationen und den fünf Standorten der Ökumenischen Sozialstation Betzdorf-Kirchen angeboten. 1700 Menschen nutzen mittlerweile den kleinen Knopf, der Leben retten kann. „Eine wahre Erfolgsgeschichte“, lobte Harry Feige bei der Präsente-Auftaktveranstaltung in der Tagespflege „Haus Giebelwald“ am Kirchener Buschert. Dort hielt der Geschäftsführer der Ambulanten Diakonischen Dienste (ADD) auch weitere gute Neuigkeiten bereit: Der Hausnotruf der Diakonie in Südwestfalen soll ab 2023 auch in Herdorf, Daaden und Burbach verfügbar sein.

Hauptnutzer des Systems sind ältere, meist alleinstehende Menschen. Sie bekommen den Hausnotruf, bestehend aus einem Knopf, den sie per Anhänger oder Armband am Körper tragen, sowie einem Empfangsgerät, das im Notfall – also sobald der Knopf gedrückt wird – Hilfe alarmiert. Das Gerät stellt sofort eine Verbindung zur zuständigen Leitstelle her. Diese informiert die Angehörigen. Sind die nicht erreichbar, kommt auf Wunsch ein Mitarbeiter der Diakonie in Südwestfalen oder der Ökumenischen Sozialstation zu Hilfe. Die Betreuung, Installation und Beratung des Hausnotruf-Systems übernimmt das Team um Werner Weller. Der „Mann der ersten Stunde“ hat das Hausnotruf-Netzwerk von Anfang an aufgebaut und begleitet es bis heute: „Es macht einfach Freude, den Menschen mit dem Hausnotruf eine Möglichkeit bieten zu können, länger im eigenen Zuhause wohnen bleiben zu können.“ Mitglieder seines Teams sind Yvonne Herwig, Anne Bender, Ute Weller, Jürgen Schneider und Lars Kerlisch.

Anfang 2012 ging der Hausnotruf an den Start. 70 Neukunden wurden im ersten Jahr verzeichnet, mittlerweile interessieren sich mehr als 500 Neukunden pro Jahr für den Service. Seit vier Jahren ist der Hausnotruf-Anbieter Tellimed Partner der Diakonie in Südwestfalen. Gemeinsam kooperierten die Partner auch bei der Geschenke-Verteilung. Mit Kaffee, Leckereien und praktischen Einkaufsboxen werden die Teams der Ökumenischen Sozial- und Diakoniestationen für ihren erfolgreichen Einsatz bedacht. 

Quelle: Diakonie Südwestfalen

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